Die Finanzindustrie ist nicht nur ein komplexes Gebilde mit interessanten Jobs – es gibt auch klassische Arbeitsplätze im IT- oder auch Marketing-Bereich, als Buchhalter, Anwalt oder auch als Sekretärin. Wer einen Job in der Finanzwelt möchte, muss daher nicht unbedingt ein BWL-Studium abgeschlossen haben.

singapore Finanzbranche

In der Finanzbranche stehen zahlreiche Jobs zur Verfügung

Berufsanfänger werden wohl begeistert über die Vielzahl der Beschäftigungsmöglichkeiten sein, die im Finanz- und Rechnungswesen geboten werden. Es stehen zahlreiche Einsatzgebiete zur Verfügung, wobei viele Bereiche ineinander verschmelzen – nur selten gibt es eine strikte Trennung. Zu den größten Arbeitgebern gehören natürlich die Banken, Wirtschaftsprüfungs- und Versicherungsunternehmen. Aber auch Hedgefondsgesellschaften und private Unternehmensberatungen können interessante Jobs anbieten.

Selbst im öffentlichen Sektor gibt es lukrative Jobs für ausgebildete Fachkräfte. Doch nicht nur Angestellte sind gefragt – im Finanzbereich kann man sich auch „problemlos“ selbständig machen und als Versicherungsmakler oder selbständiger Steuerberater durchstarten. Seit geraumer Zeit investieren die Unternehmen auch in neue Mitarbeiter – es werden immer wieder Buchhalter, Controller auch oder Finanzanalysten gesucht. Neben den „klassischen“ Jobs gibt es auch noch den kaufmännischen Geschäftsführer des Finanzvorstandes, den Portfoliomanager oder auch den Investmentanalytiker. Jedoch gibt es auch ein paar Stellen, die besonders außergewöhnlich und daher durchaus interessant sind. Des Weiteren gibt es auch ein paar Jobs für Quereinsteiger, die ihr Hobby zum Beruf machen wollen.

Finanzberater, Broker oder doch lieber zur Bank?

Auch als Broker kann man durchstarten – der Broker handelt mit Wertpapieren, kauft oder verkauft diese je nach Kundenwunsch und analysiert des Weiteren auch die ausgesuchten Märkte und Aktien, sofern er von Unternehmen beauftragt wurde. Der Broker gibt des Weiteren Empfehlungen ab, sodass er auch eine Art Beratungsfunktion erfüllt. Kunden, die sich bislang nur mit Demo Trading beschäftigten und nun richtiges Geld investieren möchten, können sehr wohl einen Broker kontaktieren.

Der Beruf verspricht Abwechslung, wobei zu berücksichtigen ist, dass der Broker extrem viel Verantwortung hat. Wer Abwechslung sucht, jedoch nicht für das finanzielle Wohl zahlreicher Kunden verantwortlich sein möchte, kann auch in einer Bank arbeiten. Ob Finanzspezialist für Darlehens- und Kreditangelegenheiten, als Controller oder auch als Serviceberater – der Beruf des Bankers ist keinesfalls langweilig. Eine weitere Möglichkeit ist auch der Beruf des Finanzberaters. Der Finanzberater unterstützt die Kunden bei Finanzierungen, Versicherungen oder Wertanlagen. Das Ziel? Der Kunde soll ein optimales Finanzprodukt erwerben.

Zwischen Underwriter und Fondsmanager

Der Underwriter ist ein Versicherungsspezialist, der sich mit komplexen Risikoprofilen befasst und am Ende eine Risikoeinschätzung abgibt. „Underwriting“ steht dabei für die Unterzeichnung des Vertrages, die der Underwriter im Namen der Versicherungsgesellschaft vornimmt. Im Vorfeld werden Gutachten ausgearbeitet, mögliche Risiken abgewogen und bereits abgewickelte Schadensfälle begutachtet. Ein Job, der vorwiegend von Juristen ausgeübt wird. Ein weiterer interessanter Job: Fondsmanager. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter einer Fondsgesellschaft, die einen oder auch mehrere Fonds verwalten. Die Manager wollen natürlich, dass die Fonds mit genügend Geld gefüllt werden – für diesen Vorgang benötigt es Anleger. Doch Anleger kommen nur, wenn der Fonds auch gemanagt wird – am Ende soll nämlich der Fondsmanager dafür sorgen, dass die Anleger attraktive Gewinne ausbezahlt bekommen. Der Fondsmanager holt Informationen über demnächst zu erwerbende Aktien ein, entscheidet des Weiteren, welche Wertpapiere gehalten oder mitunter verkauft werden und ist schlussendlich für den Erfolg oder Misserfolg des Fonds verantwortlich.