Angesichts der demographischen Entwicklung ist der Beruf „Altenpflege“ ein Trendberuf. Immer mehr Menschen werden immer älter und bedürfen psychischer und physischer Hilfe und Betreuung. Die wachsende Anzahl von Altenpflegeheimen oder auch speziellen Heimen für Alzheimer- und Demenzkranken stellt die Wichtigkeit dieses Berufsstandes dar. Man muss sich aber sehr wohl bewusst sein, dass dieser Beruf auch eine große Portion – Berufung – braucht. Es ist ein körperlich schwerer Beruf, der auch die Psyche belastet. Wer also diesen Beruf erlernen und ausüben möchte, sollte sich im Vorfeld mit wichtigen Aspekten vertraut machen, die da wären:

– körperliche und geistige Anforderungen,
- schulische Voraussetzungen,
- wie gestaltet sich die Ausbildung und wie lang ist die Ausbildungszeit
- welche Aussichten sind nach Berufsabschluss vorhanden?
- wie ist die Bezahlung gestaltet?

Ausbildung und Chancen auf einen Arbeitsplatz

In der Altenpflege geht es um alte Menschen, aber auch um schwer kranke und sterbende Menschen. Das Ziel der Ausbildung ist, die Auszubildenden zur selbständigen, ganzheitlichen Pflege zu befähigen, die eigenverantwortlich ausgeführt wird. Dem zur Folge liegt der Focus in der Ausbildung:

– auf der Dokumentation und dem Evaluieren der Altenpflege,
- auf der personen- und situationsbezogenen Pflege,
- auf der Mitwirkung von medizinischer Diagnostik und Therapie,
- auf der Berücksichtigung sozialer Netzwerke und Lebenswelten der zu pflegenden Menschen und
- auf der Entwicklung des beruflichen Selbstverständnisses

Man muss in diesem Beruf erkennen, dass sich spezielle Aufgabengebiete individuell auf der Grundlage der persönlichen Lebensgeschichten der Pflegebedürftigen entwickeln. Der Altenpfleger soll älteren Menschen bei der Bewältigung ihrer Probleme helfen, jedoch ist es nicht seine Aufgabe, sie zu lösen. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und endet mit dem Ablegen der Prüfung zum staatlich geprüften Altenpfleger.

Gehalt als Altenpfleger

Die Bezahlung dieses so verantwortungsvollen Berufes ist so unterschiedlich, wie Deutschland groß ist. Hier ist es am günstigsten, wenn man im Internet die Tarifgehälter oder auch freien Gehälter für seine Region recherchiert. Leider gibt es die Tendenz eines West – Ost-Gefälles. Das heißt, in den neuen Bundesländern wird empfindlich weniger bezahlt als in den alten Ländern. Die Arbeit ist aber überall gleich und auch die Ansprüche sind gleich hoch.