Feuerwehr: Retten, Löschen, Bergen und Schützen. So definieren sich die deutschen Feuerwehren, wenn es um ihre alltägliche Arbeit geht. Diese vier Verben klingen durchweg positiv, was wohl die Beliebtheit der Feuerwehr erklärt. Auf den Punkt gebracht: Die Feuerwehr hilft, wo Not am Mann ist. Und das zu über 90 Prozent aller Feuerwehren freiwillig und unentgeltlich. Jeden Tag. Zu jeder Zeit.

Doch wie wird man ein Feuerwehrmann? Was sollte man können und mitbringen, um ebenfalls ein Nutzen für die Öffentlichkeit zu sein? Zunächst einmal muss zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr unterschieden werden. Freiwillige Feuerwehren gibt es fast jeder Gemeinde. Wer zur Freiwilligen Feuerwehr möchte, sollte sich am besten beim Löschzugführer melden. Normalerweise wird jeder Anwärter willkommen geheißen und auf der nächsten Jahreshauptversammlung offiziell zum Mitglied der Feuerwehr erhoben. Auch Quereinsteiger sind willkommen, allerdings ist ein Beitritt zur Jugendfeuerwehr in Kinderjahren nur empfehlenswert. Den Anwärter erwarten Lehrgänge, in denen feuerwehrrelevantes Wissen vermittelt wird. Ein Anwärter muss nicht zwingend ein Technik- oder Sportass sein, viel wichtiger ist bei der Freiwilligen Feuerwehr, dass man voll und ganz hinter der Sache steht und lernfähig ist. Jeder gibt sein Bestes, alles halten als eine Einheit geschlossen zusammen.

Bei der Berufsfeuerwehr sind die Bedingungen schon anders.Während der freiwillige Feuerwehrmann bei Auslösung eines Alarms via Melder in den Einsatz geht, arbeiten Berufsfeuerwehrleute in Schichtdiensten. Die Ausbildung dauert drei Jahre und gilt als ausgesprochen anspruchsvoll, ferner ist eine bereits vorhergegangene, technische Ausbildung gerne gesehen. Wo der freiwillige Feuerwehrmann die Technik beherrschen muss, muss der Berufsfeuerwehrmann diese wie seine Westentasche kennen. Dafür übt man einen abwechslungsreichen Beruf aus, bei dem kein Tag wie der nächste ist. Obendrein trägt man viel Verantwortung für Mensch und Material zum Schutze der öffentlichen Sicherheit.

Generell muss jedoch gesagt werden, dass Feuerwehrleute nicht die großen Helden sind, wie man manchmal vielleicht denken möchte. Auch ist die Arbeit oft alles andere als heldenhaft: Ölspuren mitten in der Nacht beseitigen möchte keiner gerne. Oder eine Unfallstelle auf der Bahn ausleuchten, auf der ein Selbstmörder seinem Leben ein Ende gesetzt hat. Dies ist Gott sei Dank nicht alltäglich, doch es muss mit dem Schlimmsten gerechnet werden. Hier findet man kein Heldentum, jedoch ein hohes Maß an Ehrbarkeit und Kameradschaft, die verbindet. Für die verschiedenen Einsätze gibt es natürlich auch die passende Ausrüstung:

-passende Feuerwehrhandschuhe
-feuerfeste Jacke und Hose
-Feuerwehrhelm mit Visier
-Feuerwehrstiefel mit Stahlkappen
-Feuerwehrsicherheitsgurt mit Beil