Eine Imagebroschüre dient normalerweise einem Unternehmen dazu, sich den Kunden zu präsentieren: Unternehmensprofil, Produkte sowie Leistungen spielen dabei die Hauptrolle. Doch eine derartige Broschüre kann auch eine kreative und aussagekräftige Form für eine Jobbewerbung sein –Aufmerksamkeit ist damit garantiert. Für eine erfolgreiche Planung und Erstellung sind allerdings einige Punkte zu beachten:

Was soll eine Image-Broschüre erreichen?

Das Ziel jeder erfolgreichen Image-Broschüre ist es, ein Produkt zu verkaufen. In diesem Fall ist das die eigene Person, die unter einem professionellen Gesichtspunkt in den Vordergrund gestellt wird. Doch auch wenn es augenscheinlich um einen selbst geht: Der wirkliche Mittelpunkt jeder guten Broschüre ist die Zielgruppe – also in diesem Fall das Unternehmen, an das die Bewerbung gehen soll. Deshalb ist es wichtig, sich im Vorfeld zu überlegen, was die angepeilte Firma oder Firmen ausmacht: Was ist deren Unternehmensprofil, welcher Mitarbeiter suchen sie?

Der Adressat soll beim Lesen der Broschüre den Eindruck erhalten, dass es sich um ein perfektes „Match“ handelt – in anderen Worten, dass Bewerbung und Job perfekt zusammenpassen. Deshalb ist eine gründliche Recherche der potenziellen Arbeitgeber unerlässlich, um die Broschüre bestmöglich an deren Erwartungen und Bedürfnisse anpassen zu können.

Hochwertiger Druck von Bedeutung: Format und Papier

Der beste Text und das schönste Design nützen nichts, wenn die Broschüre im Druck billig wirkt. Denn Papier und Druckqualität vermitteln den ersten Eindruck, den ein Personaler von der Bewerbung haben wird. Deshalb ist ein professioneller, hochwertiger Druckpartner gefragt: Im Internet besteht ein breites Angebot an Qualitätsdruckereien, die auf Bestellung Broschüren drucken. Beim Papier ist auf eine ausreichend hohe Grammatur zu achten: Ein zu dünnes Papier kann die Broschüre instabil und minderwertig wirken lassen. Für Bewerbungen ohne viele Bilder empfiehlt sich ein Papier von 115 g/m2 oder 135 g/ m2.

Das Format sollte groß genug sein, um eine gute Lesbarkeit zu gewährleisten, aber nicht so groß, dass es unhandlich wird. Das klassische Format für Bewerbungen ist DIN A4-Größe, doch wer auffallen will, könnte auch zu einem kleineren DIN A5-Format oder einem Sonderformat in Quadratform greifen.

Wer bin ich? Die Bewerbungsbroschüre sollte alle wichtigen Fragen zur Person beantworten.

 

Sich auf eine Struktur festlegen

Die Umsetzung einer Broschüre fällt am leichtesten, wenn zunächst eine Struktur feststeht. Wer unsicher ist, wie die Informationen am besten zu gliedern sind, kann sich am typischen Aufbau einer Unternehmensbroschüre orientieren. Solche Druckwerke folgen oft dem Schema: Einleitung – Unternehmensgeschichte – Produktangebot – Kontaktadresse. In Anlehnung daran könnte eine Bewerbungsbroschüre mit einer Einleitung zu Person beginnen, dann den Lebenslauf inkludieren, eine Übersicht über die eigenen Fähigkeiten und Stärken bieten sowie mit einer Bitte um Kontaktaufnahme schließen.

Gute Texte schreiben

Ein ansprechender, gut lesbarer Text ist das A und O jeder Bewerbungsbroschüre. Um das Interesse des zuständigen Personalleiters zu wecken, sollte die Broschüre folgende Fragen möglichst klar beantworten: Wer bin ich? Was habe ich zu bieten? Wie unterscheide ich mich von anderen? Was ist meine Geschichte – Berufsleben und Ausbildung? Was suche ich in einem Unternehmen? Als Faustregel gilt: Alle relevanten Informationen müssen hinein, aber Unnötiges hat keinen Platz. Leere Phrasen und Worthülsen blähen den Text nur auf, ohne dabei einen echten Informationswert zu bieten. Das verärgert Leser eher, als sie zu beeindrucken.

Bei der Schriftwahl stehen Lesbarkeit sowie berufliche Sparte im Vordergrund: Leserlichkeit ist stets ein Muss, aber moderne, serifenlose Schriftarten passen zum Beispiel eher zu Unternehmen der Kreativbranche. Im Unterschied dazu eignen sich klassische Schriften wie Times New Roman oder Helvetica besser für Traditionsbetriebe und kaufmännische Berufe.

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