Die Auswahl geeigneter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist für Event-Agenturen von existenzieller Bedeutung. Denn wie überall im Dienstleistungssektor, so hängt der Erfolg eines Unternehmens auch in der Event-Branche in hohem Maße von der Kompetenz und Leistungsfähigkeit des Personals ab.

Planen und veranstalten – Jobs in der Eventbranche

Dabei spielen neben der fachlichen Qualifikation vor allem auch die sogenannten Soft Skills eine zentrale Rolle. Es empfiehlt sich, bereits bei der Ausschreibung von Stellen in Event-Agenturen darauf hinzuweisen, welche Eigenschaften und Fähigkeiten über formale Qualifikationen hinaus erwartet werden. Diese sollten dann auch in den Bewerbungsgesprächen eine zentrale Rolle spielen.

Wer in einer Event-Agentur erfolgreich mitarbeiten will, sollte sich darüber im Klaren sein, dass für diese Tätigkeit vor allem ein hohes Maß an Kundenorientierung, eine gewisse Stressresistenz und ein gutes Organisationstalent notwendig sind. Ein freundliches, verbindliches Auftreten gegenüber Geschäftspartnern und Kunden sollte ohnehin selbstverständlich sein. Niemand möchte bei einem Event auf mürrische, missmutiges Agenturpersonal treffen – auch wenn die Vorbereitung noch so stressig gewesen sein mag. Und spätestens, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Namensschilder mit einem Magnet anbringen und mit Kunden und Besuchern in Kontakt treten, stehen sie auch nicht mehr nur für sich selbst, sondern repräsentieren vor allem auch die Event-Agentur, in deren Auftrag sie vor Ort sind.

Inwieweit jemand für eine Arbeit in der Event-Branche wirklich geeignet ist, lässt sich anhand formaler Kriterien nur begrenzt beurteilen. Wesentlich aussagekräftiger sind Informationen über praktische Erfahrungen oder vorherige Tätigkeiten, wobei sich dies keineswegs nur auf berufliche Tätigkeiten beschränkt. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten können ein wichtiger Hinweis darauf sein, ob jemand gern organisiert und gelungene Events realisieren kann. Gerade wenn es um die Beurteilung von “weichen” Faktoren geht, gestalten sich Bewerbungsverfahren etwas aufwendiger, doch die Mühe lohnt sich. Je besser die branchentypischen Soft Skills im Vorfeld erfasst und beurteilt werden können, umso geringer ist das Risiko von Fehlbesetzungen, die nicht nur für den Arbeitgeber, sondern auch für den Arbeitnehmer zu oft vermeidbaren frustrierenden Erfahrungen führen.