In einer globalisierenden Welt spielt die interkulturelle Kommunikation eine immer größere Rolle. Wer schon möglichst früh seine Fremdsprachenkenntnisse auf ein für das Geschäftsleben notwendigen Maß vertiefen möchte, sollte bestenfalls schon in der Schulzeit damit beginnen. Andernfalls bleibt keine Zeit mehr, um das Erlernen einer Sprache mit einem gewissen Maß an Spaß zu kombinieren.

Fremdsprachen an deutschen Schulen sind Pflicht

Da die Bundesregierung keine Kompetenz dazu hat, fällt die Entscheidungsgewalt über das Schulwesen in die Hände der Bundesländer (vgl. Artikel 30 und 70 Grundgesetz* *). Dies hat zur Folge, dass jedes Bundesland eine eigene Schulordnung hat. Trotz dieses Umstandes ähneln sich die Schulpläne hinsichtlich des Fremdsprachenunterrichts. Schon in der Unterstufe gehört der Unterricht in mindestens einer Fremdsprache, für gewöhnlich Englisch, zum Standardportfolio einer jeden Schule. In der Oberstufe kommt eine weitere Fremdsprache hinzu; welche das ist, hängt vom Fächerangebot der jeweiligen Schule ab. Während Spanisch und Französisch zum Standardangebot gehören, bieten einige Schulen sogar exotische Sprachen wie Persisch oder Russisch an.

Fremdsprachen vertiefen mit Spaß: ein Jahr an einer ausländischen Schule

Das deutsche Schulwesen versteht sich aber nicht als abschließende Institution, das heißt, wer seine Fremdsprachenkenntnisse auf Businessniveau wissen möchte, sollte sich nicht allein auf das verlassen, was an der Schule gelehrt wird. Eine sinnvolle Art, schon während der Schulzeit seine Fremdsprachenkenntnisse deutlich zu vertiefen, ist ein Austauschjahr an eine Schule eines Landes, in dem die zu vertiefende Sprache gesprochen wird. Besonders beliebt sind dabei Austauschjahre an einer ausländischen High School. Die Vorteile eines Austauschjahres sind einerseits, dass durch die Tatsache, dass die eigene Muttersprache nicht gesprochen wird, zum permanenten Sprechen und damit Üben der Fremdsprache zwingt. Durch die direkte Interaktion wird die Sprache dabei nicht wie im Frontalunterricht trocken erlernt, sondern mit Spaß. Es ist gerade diese interkulturelle Eignung des Austauschschülers, die im späteren Berufsleben von vielen Personalern hoch geschätzt wird.